Prostatakarzinom

patientenaufklaerung

Früh erkennen - sicher heilen

Ergibt sich aus den Vorsorgeuntersuchungen der Verdacht auf Prostatakrebs, wird zur Absicherung eine Gewebeentnahme erforderlich. Unter Ultraschallkontrolle und nach vorbeugender Gabe eines Antibiotikums werden unter örtlicher Betäubung Gewebeproben aus mehreren Bereichen der Prostata entnommen. Dieses wird von einem erfahrenen Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Anhand des pathologischen Befundes, des PSA-Wertes und des Tastbefundes kann eine genaue Prognose hinsichtlich der lokalen Begrenzung der Krebserkrankung auf die Prostata erfolgen.

Bei aggressiven Tumoren (Gleason-Score größer 6) oder hohen PSA-Werten (über 10 ng/ml) geben weitere Untersuchungen Auskunft über mögliche Absiedelungen (Metastasen) außerhalb der Prostata.


Zum Einsatz können kommen:

Knochenszintigraphie
Computertomographie (CT)
Kernspintomographie (MRT)
Operative Entfernung von Lymphknoten zur mikroskopischen Untersuchung
Cholin-Positronen-Emissionstomographie (Cholin-PET)

Alle Untersuchungen helfen zu entscheiden, ob es sich um eine auf die Prostata begrenzte Erkrankung handelt und eine lokale, auf die Prostata beschränkte Therapie empfohlen werden kann.


Hier erhalten Sie einen Überblick über die Therapieformen.