Hormontherapie alleine nicht ausreichend

Internationale Studie belegt längeres Überleben für Männer die zusätzlich zur Hormontherapie auch eine Strahlenbehandlung erhalten

Die Standardtherapie des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms mit einer alleinigen Hormontherapie ist überholt. Dies zeigte eindrücklich eine große Intergroup-Studie, die jüngst auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO) in Chicago vorgestellt wurde.

 

 

Internationale Studie belegt längeres Überleben für Männer die zusätzlich zur Hormontherapie auch eine Strahlenbehandlung erhalten

Die Standardtherapie des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms mit einer alleinigen Hormontherapie ist überholt. Dies zeigte eindrücklich eine große Intergroup-Studie, die jüngst auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO) in Chicago vorgestellt wurde.

Patienten, die an einem lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom (T3/T4, oder T2 und PSA >40 ng/ml, oder T2 und PSA <20 ng/ml und Gleason ?8) erkrankt sind, hatten einen deutlichen Vorteil sowohl hinsichtlich des krankheitsspezifischen als auch des Gesamtüberlebens, wenn sie neben ihrer Hormontherapie zusätzlich auch eine Strahlenbehandlung erhielten. Darüber hinaus ist die Verträglichkeit dieser Kombination hervorragend, späte proktitische Beschwerden Grad II oder höher (erhöhte Stuhlfrequenz, verminderte Stuhlkonsistenz, Bauchkrämpfe, Schleim- oder Blutabgang) waren in beiden Studienarmen ähnlich.

Literatur:

J Clin Oncol 28:7s, 2010 (suppl; abstr CRA4504; ASCO 2010)